Mattscheibchenweise

Heute wird es ein bisschen meta, denn in der gestrigen Mittagspause (auf einen Samstag ist sie etwas länger ausgefallen) habe ich mal wieder die Reisekamera mitgenommen:

Aber weil sich ein im Wind bewegtes Blümchen nicht soo doll für Schwarz­weißfilm mit 0 DIN Empfind­lichkeit eignet und ich das Rollfilm­rückteil nebst Farb­diafilm nicht mithatte, habe ich mich bei diesem Motiv drauf beschränkt, es von der Matt­scheibe abzu­foto­grafieren. Ist zwar noch seitenverkehrt, aber damit ihr euch nicht verrenken müsst vor dem Bild­schirm, habe ich es schon mal vom Kopf auf die Füße gestellt.

Dies war das Setup für das Mattscheibenbild oben. Für das eigentliche Foto nachher auf SW-Film habe ich dann auf die beiden Wurzeln fokussiert und drauf geachtet, dass das Wasser trotzdem unscharf bleibt; zum Entwickeln hatte ich allerdings noch keine Zeit.

Und gemerkt habe ich dabei mal wieder: Hunde macht es ausgesprochen nervös, wenn da eine nicht gut erkennbare Gestalt unter einem großen Tuch hantiert. Mich wiederum macht es dann nervös, wenn ich beim Einstellen merke, dass da was Großes um mich rumsaust. – Und momentan fragen Passanten nicht, ob sie mal durchgucken dürfen, das ist eine ganz neue Erfahrung, die das Ganze zwar flotter, aber auch weniger kommu­nikativ macht, und je nach Tagesform finde ich das mal so, mal so.

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    • chw

      Nein, für meinen Geschmack nutze ich diese Kamera viel zu selten, aber für statische Motive inzwischen am liebsten. Vögel, wie hier in letzter Zeit meist, lassen sich damit nur fotografieren, wenn sie ausgestopft sind 🙂 – Kurz ausgeholt: Beruflich arbeite ich in unterschiedlichen Bereichen der Druckproduktion, was praktisch komplett am Rechner stattfindet (und sich immer gleich anfühlt, vom Entwurf über den Satz bis zur Druckvorstufe), deshalb betreibe ich als Ausgleichssport möglichst viele grafische und fotografische Techniken handwerklich und ohne digitale Zwischenschritte: Bleisatz, Handpressendruck, Dunkelkammer etc. (Siehe auch mein Werkstattblog)

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