Sonntagstulpe

Ich hab mal wieder meine bewährte alte Technik ausgegraben, ein Farbfoto und seine Schwarzweiß-Bearbeitung in Ebenen zu überlagern und miteinander zu multiplizieren (vereinfacht gesagt). Nichts für dauernd, aber manchmal macht es schon Spaß …

Hier noch ein paar Zwischenschritte (nicht chronologisch):

An Dekorativem war’s das für heute, aber da in letzter Zeit meine technischen Notizen guten Anklang fanden, hier noch folgendes:

Dieses Motiv ist ein typisches Beispiel, warum ich bei aller Begeisterung über die kleine Spiegellose, mit der in diesem Blog die meisten Aufnahmen entstehen, meine alte Spiegelreflex noch nicht beiseite lege. Die Aufnahme habe ich mit dem 60er Makro gemacht, und trotz der relativ kurzen Brennweite und einer Stufe Abblendung ist die Schärfentiefe wunderbar gering. Bei Micro Four Thirds sieht das, all else being equal, völlig anders aus, weshalb ich für gestalterisches Arbeiten mit kurzen bis Normalbrennweiten denn doch noch den größeren Sensor vorziehe:

Gleicher Standpunkt, gleicher Blickwinkel, gleiche Belichtungsparameter (f/4 bei ISO 200): links MFT-Sensor mit 30-mm-Makro, rechts Fullframe mit 60er
In Detailansicht (200%) gut zu sehen: deutlich höheres Rauschen beim kleineren Sensor

0 Kommentare

  • derbaum

    das ist einer der gründe warum ich die dslr dem iphone vorziehe. es gibt zwar auch programme die das mit der schärfentiefe können – aber das ist so tricky… und s/w mit farbe überlagern – hab ich schon lange nicht mehr gemacht – aber bei manchen motiven (wied er tulpe hier) bietet es sich förmlich an!

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