Zapf Virtuosa

Zwar nicht genug Zeit zum Setzen und Drucken, aber zumindest die Schublade mit einer meiner Lieblings-Bleischriften musste ich heute mal wieder rausziehen 🙂 Und da mein Setzschrank direkt unter einer sehr guten Tageslicht-Leuchtstoffröhre steht, waren ein paar Detailfotos dann schnell gemacht:

Und so sind die Bilder entstanden:

Bleilettern fotografieren: mit der Digitalkamera an die GroĂźformatige adaptiert

Vorn ein Vergrößerungsobjektiv Rodenstock Rodagon 5,6/80 an der Chamonix F-2, hinten statt der Filmkassette eine Olympus E-M5 adaptiert. Durch die großzügige Verstellbarkeit dieses Setups in alle Richtungen lässt sich die Schärfeebene im Bild auch ohne viel Abblenden wunschgemäß ausrichten, siehe Bild 1 und 3. Beim mittleren ist noch ein Schwenk des Objektivs in der Senkrechten dazugekommen, um möglichst nur einen Buchstaben in der Schärfe zu halten. Darüber wäre beizeiten auch mal was im Werkstattblog zu schreiben. – Aber ab morgen geht es erst mal hier mit dem Fischlandherbst weiter.

0 Kommentare

    • Christian W.

      Das Rattern kann ich mir lebhaft vorstellen, Bernhard, die Möglichkeiten sind schier unendlich 🙂 Und das Adaptieren ließe sich per 3D-Druck auch eleganter lösen als bei mir, ich schick dir beizeiten mal ein Bild von meiner (stabilen, aber entsetzlich schweren) Bastellösung für den Kameraanschluss …

      Wobei der hier zu sehende Aufbau für diesen Zweck ohnehin nur die zweitbeste Lösung ist – ideal für kleine Sensoren wäre eine in allen Ebenen verstellbare RÜCKstandarte, weil damit z.B. überlappende Panoramas präziser werden, als wenn man objektivseitig shiften muss. Für ganz harte Bastelbären ist deshalb eine GF-Kamera auf optischer Bank besser als so ein Laufboden-Modell (nur leider entsetzlich schlecht transportabel).

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