Schnee (Norddeutschland-Edition)

Als ich heute Nachmittag durch den Wald zur Post stapfte, war schon sieben Stunden lang das im Gange, was das Online-Orakel uns als mittelstarken Schneefall versprochen hatte. Bis dahin war es allerdings nur Leuteärgern ohne dekorativen Nährwert – wobei: Das einzige Stückchen nennenswerter Topografie längs meines Weges war auf seiner Steilseite da auch schon von Schlidderspuren durchzogen. Denn das schneequantitativ chronisch unterversorgte norddeutsche Kind versteht ja bereits eine zaghaft gesprenkelte Schneedecke als unwiderstehliche Aufforderung, in den Schneeanzug zu schlüpfen, sich den Poporutscher zu schnappen und sich am nächstgelegenen Hang systematisch einzusauen. Fragt nicht, wir kennen das von damals zur Genüge 🙂

Naja, und abends hat sich Frau Holles Schülerpraktikant dann doch noch ein bisschen Mühe gegeben, zumindest zum Bürgersteigfreiräumenmüssen hat es gereicht. Mal gucken, morgen früh vielleicht gleich noch mal …
(Alle acht Bilder mit dem 100er Trioplan an der Olympus.)

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